Grüne Paradise ohne Barrieren


Termine, Neuigkeiten und mehr

Tag der Architektur, Barrierefreie Platzgestaltung in Kreuztal 24.6. – 25.6.2017

Zum Tag der Architektur präsentiert MenschWerk den gemeinsam, unter Federführung von CONTUR 2, Christiane Voigt, Architektin und Stadtplanerin, Essen und in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Hans-Oiseau Kalkmann entstandenen, barrierefrei gestalteten Roten Platz in Kreuztal. Ein PLATZTEPPICH bildet hier jetzt die Verbindung von zwei zentralen benachbarten urbanen Flächen als urbane Mitte und für Anlieger und Nutzer am Kreuztaler Rathaus. Die Kreuzung des neuen Roten Marktes mit der Marburger Str. steht für die symbolische Entsprechung zur örtlichen Fluss-Kreuzung. Flächendeckende Beleuchtung sorgt für Verlängerung der Aufenthaltsqualität in den Abendstunden. Bariierefreiheit ermöglicht die Nutzung durch Jung und Alt. EinLeitsystem mit Bodenindikatoren nach DIN 32984 verbindet die Haltestellen des ÖPNV mit allen wichtigen Einrichtungen rund um den Roten Platz.
(Foto: Alexander Kiß, Harlekin Graphics, Kreuztal)

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BARRIEREFREIES PLANEN UND BAUEN _ ANFORDERUNGEN AN AUSSENANLAGEN, Tegesseminar 4. JULI 2017, 10:00 – 17:15 UHR

Das Seminar vermittelt die Grundlagen für eine barrierefreie Planung von Außenanlagen. Vor dem Hintergrund des § 55 der Landesbauordnung NRW und des demografischen Wandels erfahren diese Maßgaben immer mehr an Bedeutung. Barrierefreie Planung wird eine gesellschaftliche Verpflichtung und Aufgabe für Planer werden. Barrierefreies Planen und Bauen ist eine Herausforderung für Planer und darf nicht als eine Einschränkung der Entwurfsfreiheit verstanden werden. Der Anteil der älteren Bevölkerung wird sich in den kommenden Jahren nahezu verdoppeln. Die durch das Alter bedingten Beeinträchtigungen der Sinneswahrnehmung und der Mobilität erfordern Maßnahmen zu barrierefreier Umfeldgestaltung. Das Seminar gibt praxisbezogen Einblicke in Einschränkungen von Menschen und zeigt bauliche Lösungen für eine barrierefreie Planung von Außenanlagen. Die Umsetzung der vorhandenen Rechtsvorschriften wird diskutiert, und mögliche Lösungsansätze werden besprochen.
Alle Teilnehmer/Innen haben die Möglichkeit mit Alterssimulationsanzug, Rollstuhl, Simulationsbrille und Langstock ihre Umgebung zu erkunden und so die Folgen bestimmter Fähigkeitseinschränkungen unmittelbar selbst zu erfahren.

Referenten:
Dipl.-Ing. V. Schmitz, Architektin, Innenarchitektin, Dipl.-ing. A. Nix, Landschaftsarchitekt BDLA

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TAGESSEMINAR IN KREFELD “BARRIEREFREIE AUSSENANLAGEN”, 30. MÄRZ 2017, 9:00 – 16:00 UHR

Die DIN 18040-3 regelt einen Mindeststandard. Sie bietet damit den Grundstock für Planungen im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum. Architekten, Stadtplaner, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten nehmen einen großen Einfluss auf die Gestaltung öffentlicher Lebensräume der zukünftigen Generationen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist barrierefreies Planen und Bauen daher eine Verpflichtung und soziale Aufgabe für alle Planer. Das Seminar vermittelt Inhalte und Neuerungen der Norm. Neben einem Überblick über Aufbau, Struktur und Inhalt der Norm wird der neue Ansatz von Schutzzielen und Beispiellösungen erläutert und diskutiert. Angesprochen werden auch die Abgrenzungen und weiterführenden Aussagen tangierender Normen wie z.B. DIN 18040-1+2 und DIN 32984. Ausführlich behandelt das Seminar Vorgaben und Gestaltungsfreiheiten die dem Planer in dieser Norm eingeräumt werden. Mittels Simulationstraining erfahren die Teilnehmer welche Auswirkungen auch von scheinbar „kleinen“ Barrieren ausgehen und erhalten so einen unmittelbaren Eindruck über die Anforderungen einer Lebensraumgestaltung ohne Barrieren.

Referenten:
Dipl.-Ing. V. Schmitz, Architektin, Innenarchitektin, Dipl.-ing. A. Nix, Landschaftsarchitekt BDLA

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REGIONALKONFERENZ “INCLUSIV GESTALTEN” , 16. MÄRZ 2017

Wie können wir unsere gebaute Umwelt besser „inklusiv gestalten“? – Mit dieser Frage beschäftigen sich die deutschen Architektenkammern in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, in vier regionalen Veranstaltungen. Die Architektenkammer NRW und die Bundesarchitektenkammer laden interessierte Mitglieder und Gäste am 16. März 2017 nach Duisburg ein zur 3. Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“.

Ziel ist es, mit Impulsvorträgen, Best-Practice-Beispielen sowie einem Podiumsgespräch aufzuzeigen, wie inklusive Gestaltung von Wohnung und Stadtraum einen Beitrag zur grundsätzlich eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen leisten kann. Die Beiträge aus den Bereichen Wohnen, Quartier und Freiraum sollen das Bewusstsein für das Thema Barrierefreiheit, insbesondere für die Realisierung einer möglichst „barrierearmen“ baulichen Umwelt stärken.

Ziel ist es auch, allen Planungsbeteiligten ein Gefühl für die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen zu vermitteln und innovative, interdisziplinäre Planungsansätze aufzuzeigen, die eine zukunftsfähige Gesellschaft bedingen. Es sprechen u. a. der Trendforscher Dr. Gereon Uerz (Arup Foresight, Berlin), die Architekten Norbert Post, Frank Riedel und Dirk Michalski sowie Landschaftsarchitekt Alexander Nix.
Ort: Konferenz- und Beratungszentrum “Der kleine Prinz”, Duisburg
Details folgen.

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8. BRAUN-STEINE FACHDIALOG, 9. FEBRUAR 2017

(Amstetten/Neu-Um) Bei der Garten- und Freiraumgestaltung sind kreative Ideen und eine fachlich korrekte Ausführung gleichermaßen wichtig. Beim 8. braun-steine Fachdialog, der am 9. Februar 2017 im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm stattfindet, referieren Branchenvertreter diesmal zum Thema „Kreativ und fachgerecht gestalten.“ Das Kundenseminar richtet sich an Chefs und Mitarbeiter von GaLaBau- und Bauunternehmen sowie dem Baustoff-Fachhandel.
Wie private Gartenparadiese entstehen, weiß die Kölner Landschaftsarchitektin Brigitte Röde. Ob seniorengerecht automatisch auch barrierefrei ist, erklärt Alexander Nix, Landschaftsarchitekt in Bergisch-Gladbach. Über häufige Baufehler und wie man sie vermeidet referiert der Sachverständige Piet Werland aus Emsdetten. Zum Abschluss verrät der Münchner Autor und Trainer Klaus Angerbauer, was Kunden beim Beratungs- und Verkaufsgespräch wirklich überzeugt.

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ZUM TAG DER ARCHITEKTUR AM 25. und 26. Juni PRÄSENTIERT MENSCHWERK ZWEI PROJEKTE IN DÜSSELDORF UND BERGISCH GLADBACH

Spielen auf dem Dach

Die Außenspielfläche für die Kindertagesstätte Villa Luna am Düsseldorfer Südring wurde auf dem Dach eines Einkaufzentrums erstellt. Kunstrasen ermöglicht eine ganzjährige Nutzung. Die aus statischen Gründen an der vorhandenen Stahlbetonkonstruktion befestigte Nestschaukel, Spielhaus und Seilklettergarten bieten vielfältige Spielmöglichkeiten. Auf dem Kunstrasen eingebaut sind ein Karussell und ein Sandkasten sowie ein aufliegender Kriechtunnel.

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Neues Gemeindezentrum in Bergisch Gladbach

Im Rahmen der Errichtung eines neuen Gemeindezentrums um die Kirche St. Johann Baptist in Refrath wurden auch die Freianlagen vollständig neu geordnet. Besonderer Wert wurde dabei auf eine barrierefreie Gestaltung von Gebäuden und Freianlagen gelegt. Die alte Kirche und alle neuen Gebäude sind nun ohne Schwellen mit Rollstuhl und Rollator erreichbar. Sie bilden mit dem Bestandsgebäuden alte Kaplanei und altes Pfarrhaus ein Ensemble, in dessen Mitte der neue Kirchplatz liegt. Sitzinseln bieten hier Raum für Kommunikation und Interaktion. Vom neuen Treffpunkt der Gemeinde, dem verglasten Gemeindecafé, blickt man panoramaartig über den Kirchplatz, den Pfarrsaal und das Jugendheim. Eine Besonderheit bildet der Meditationsraum aus Stampflehm, der über ein Oberlicht den Blick auf die Pfarrkirche ermöglicht.

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BENEFIZTOUR ZUGUNSTEN VON GULLIVER DER ÜBERLEBENSSTATION FÜR OBDACHLOSE IN KÖLN

Mit einem Spendenaufruf ist Alexander Nix Im Mai 2016 zu einer Radreise von Köln nach Rom aufgebrochen. Auf der Via Francigena, einem alten europäischen Pilgerwege will er den Spuren und Erlebnissen mittelalterlicher Pilger folgen. Jeder überwundene Höhenmeter soll dabei von Spendern, zugunsten von GULLIVER der Überlebensstation für Obdachlose in Köln, honoriert werden. Die Überlebensstation GULLIVER bietet unmittelbar am Kölner Hauptbahnhof als erste modellhafte Einrichtung seiner Art in Deutschland für seine Gäste eine Angebot, dass sich durch ausgedehnte Öffnungszeiten vom frühen Morgen bis zum späten Abend und an den Wochenenden auszeichnet. Damit werden Randzeiten abgedeckt, in denen Obdachlose diese Hilfen besonders notwendig brauchen.

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TAGESSEMINAR in SANKT AUGUSTIN “BARRIEREFREIHEIT FÜR ALLE- EIN LEBEN OHNE BARRIEREN IM ÖFFENTLICHEN RAUM”

Eine barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Straßen- und Verkehrsraumes ist die zentrale Voraussetzung für eine Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben. Für Planer ergibt sich hieraus die Notwendigkeit, das gesamte Spektrum von Behinderungen bei Planungen von Änderungen bestehender und neuer Verkehrsanlagen und bei Gebäuden und Freianlagen zu berücksichtigen.
Dazu gehört nicht nur die Einschränkung der Mobilität, wie sie Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und auch Rolltornutzer täglich erfahren, sondern auch das Nachlassen sensorischer Fähigkeiten wie des Hörens oder Sehens. Ausführlich behandelt das Seminar Vorgaben und Gestaltungsfreiheiten die dem Planer in den einschlägigen Norm und Richtlinien eingeräumt werden. Mittels Simulationstraining erfahren die Teilnehmer welche Auswirkungen auch von scheinbar „kleinen“ Barrieren ausgehen und erhalten so einen unmittelbaren Eindruck über die Anforderungen einer Lebensraumgestaltung ohne Barrieren.

Referenten:
Dipl.-Ing. V. Schmitz, Architektin, Innenarchitektin, Dipl.-ing. A. Nix, Landschaftsarchitekt BDLA

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