Grüne Paradise ohne Barrieren


Weiterführende Literatur

Neuer Reader des RKW “RAUM für ALLE”

Im neuen DfA-Reader “RAUM für ALLE – Marktchancen für kleine und mittlere Unternehmen in der Stadtentwicklung” erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Modelle, Lösungsansätze und Finanzierungsmöglichkeiten des Konzepts “Design für Alle” in der Stadtentwicklung. Die Leserinnen und Leser haben Teil an der Expertise von Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, aus Wirtschaft und aus den Kommunen. Zudem erhalten sie anschauliche Praxisbeispiele, die Marktchancen für kleine und mittlere Unternehmen aufzeigen. Im Mittelpunkt des “Design für Alle” steht die nachhaltige Gestaltung für die Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft; die Wettbewerbsvorteile der daraus resultierenden Produkte liegen in ihrer Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz – sie gehen über pure Barrierefreiheit hinaus. Der Beitrag von MenschWerk in diesem Reader befasst sich mit dem Thema “Gärten als Erholungs- und Therapieraum”. Der Zusammenhang von Natur und Gesundheit wir ebenso behandelt wie die aktuellen und langfristigen Marktchancen der Grünen Branche im Segment der attraktiven Grünflächen im Wohnumfeld sowie der Therapeutischen Gärten.

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Gärten für Menschen mit Demenz – Ideen und Planungsempfehlungen

Leitfaden zur Freiraumgestaltung für demente Menschen – Von der Ideenfindung bis zur konkreten Planung – Finanzierung, Realisierung und Pflege – Material- und Pflanzenverwendung. Dieses Buch hilft Ihnen durch eine Verknüpfung von Landschaftsarchitektur und Gerontologie, einen für Demente geeigneten Garten zu gestalten. Viele Praxisbeispiele zeigen, wie Sie ein geeignetes Konzeptentwickeln, planen und realisieren. Detaillierte Pflanzentabellen und ein Fragebogen zur Gartennutzung sind hilfreiche Ergänzungen für Träger, Entscheider und Mitarbeiter in Einrichtungen der Altenhilfe sowie Landschaftsarchitekten und GaLaBauer.

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Erste Ergebnisse des FLL Arbeitskreises Garten und Therapie (Fachbericht)

Das hohe Niveau der heutigen Arzneitherapie ist ohne eine differenzierte Pflanzenkenntnis, wie es sie von alters her in allen Kulturen gibt, nicht denkbar. Ebenso wäre ohne die Entdeckung der unterschiedlichen Metalle und dem mühsam erlernten Umgang mit ihnen die Konstruktion zum Beispiel eines chirurgischen Instruments oder eines künstlichen Hüftgelenkes nicht möglich geworden. Gemäß Zielsetzung und Verfahrensweise der FLL wurde 2009 ein interdisziplinär besetzter Arbeitskreis gegründet, der aus Sicht der medizinisch-therapeutischen Berufsgruppen, der gärtnerischen Berufsgruppen und sonstigen mit dem Thema „Garten und Therapie“ befassten Personen und Institutionen versucht hat, die Thematik ‚Therapiegärten‘ bei gleichzeitiger Berücksichtigung individueller Bedürfnisse kranker Menschen zu erarbeiten. Die Einbindung der medizinisch-therapeutischen Berufsgruppen zusätzlich zu den gärtnerischen Berufsgruppen ist ein besonderer Anspruch der FLL. Zielrichtung der Thematik „Garten und Therapie“ ist es nicht, Therapeutisches aus dem Garten zu holen, sondern die Nutzung des Gartens als Erweiterung des für die Behandlung zur Verfügung stehenden Instrumentariums zu betrachten. Im ersten Schritt wird der Fachbericht “Garten und Therapie” veröffentlicht, der weder eine kostenintensive neue Therapierichtung, noch einen kostenintensiven neuen Gartentyp definiert , sondern vorhandenes Wissen integriert (moderne Wissenschaft ist vielfach Integration vorhandenen Wissens!) und einen neuen Ansatz beschreibt: Im Kern geht es darum, vorhandene Möglichkeiten verschiedener Sparten zum Wohle der Patienten (und deren Angehörigen) miteinander in Verbindung zu bringen, um sie koordiniert einsetzen zu können. Die Betrachtung des Komplexes „Krankheit-Symptom-Therapie“ steht dabei im Fokus.

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